Sonett 91 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Die sind auf Ahnen stolz und die auf Geld,
Auf Wissen jene, die auf Körperkraft,
Die auf ihr modisch Kleid, ob’s auch entstellt,
Und die auf ihres Thieres Eigenschaft.

So hat ein Jeglicher, was ihn vergnügt
Und was er über alles Andre schätzt;
Doch alles das ist nicht was mir genügt,
In’s Beste hab’ ich meinen Stolz gesetzt.

Denn, wisse, Deine Liebe gilt mir mehr
Als Ahnen, Reichthum oder Kleiderpracht,
Und Pferd und Falk’ erfreun mich nicht so sehr! –
Daß ich Dich habe, ist was stolz mich macht.

Nur der Gedanke will das Herz mir lähmen:
Du könntest mir das Alles wieder nehmen.

In Übersetzungen von Ferdinand Adolph Gelbcke

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