Sonett 92 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Doch thu’ das Aergste, stiehl Dich fort! es bliebe
Doch lebenslänglich Deine Liebe mir.
Mein Leben endet ja mit meiner Liebe,
Denn alle seine Wurzeln hat#s in ihr.

So fürcht’ ich nicht das Aergste, da mein Leben
Beim kleinsten Wehe schon sein Ende nimmt.
Nicht Deinen Launen bin ich preisgegeben,
Nein, wohlgeborgen, wie Du auch gestimmt.

Du kannst mich nicht durch Wankelmuth verletzen
Da jede Untreu meinem Leben droht;
Glückselig bin ich immerdar zu schätzen
Durch Deine Liebe oder meinen Tod.

Doch wer ist glücklich, der nicht fürchten müßte?
Du könntest untreu sein, daß ich’s nicht wüßte.

In Übersetzungen von Ferdinand Adolph Gelbcke

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