Sonett 105 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Nicht Götzendienst nennt meine Liebe, heißt
Nicht Götzen mir den Freund, weil mein Gesang
Nur ihm erklingt und immer ihn nur preist
Mit unverändertem, mit gleichem Drang.

Hold ist mein Liebster heut und morgen hold,
Beständig ist er auch und zwar recht sehr;
Beständig steht mein Lied in seinem Sold
Und singt von ihm nur und will sonst nichts mehr.

Schön, hold und treu, das ist mein einz#ger Stoff,
Dem ich nur wechselnd andre Worte leih’,
Von dem ich höchste Wirkung mir erhoff’:
In diesem Einen hab’ ich ihrer drei.

Schön, hold und treu sind hier in Eins verbunden,
Die sich bis jetzt in Einem nie gefunden.

In Übersetzungen von Ferdinand Adolph Gelbcke

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