Sonett 110 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Wahr ist’s, ich schweift’ umher bald hier, bald dort,
Und machte mich zum Narren vor den Leuten;
That weh mir selbst, gab viel um wenig fort,
kränkt’ alte Freund’, und ließ mich nicht bedeuten.

zu war nur ist’s, die Treue sah ich kühl
Und von der Seite an: doch neue Jugend,
Beim Himmel! gab solch Irren dem Gefühl,
So erst erwies sich meiner Liebe Tugend.

Das ist vorbei; nun nimm, was ewig währt!
Nie lüsten soll mich mehr, mit neuen Proben
Dich heim zu suchen, die ich stets verehrt,
Dich, Gott in Lieb’, mit der mein Sein verwoben.

So nimm mich auf an Deiner reinen Brust,
Du nächst dem Himmel meine höchste Lust!

In Übersetzungen von Ferdinand Adolph Gelbcke

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