Sonett 112 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Dein Mitleid, Deine Liebe deckt das Maal,
Das böse Zungen auf die Stirn mir brennen.
Mir schafft, was sie auch sagen, keine Qual,
Wenn Du nur dulden wilst und anerkennen.

Du meine Welt, von Deiner Lipp’ allein
Wll ich den Tadel und das Lob vernehmen,
Will Keinem, Keiner soll mir etwas sein,
Nicht ihrem Sinn will ich mich anbequemen;

Will von mir alle meine Sorgen werfen
Um ihre Rede, daß der Schlange Zahn
Ihr Urtheil weder stumpfen soll, noch schärfen.
Was geht ihr Urtheil, was gehn sie mich an?

Du nur allein erfüllst die Seele mir,
Und todt erscheint mir Alles außer Dir.

In Übersetzungen von Ferdinand Adolph Gelbcke

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