Sonett 126 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Du holder Jüngling, der in seine Macht
So Hipp’ als Spiegelglas der Zeit gebracht,
Der wuchs im Schwinden und im Wachsen zeigt,
Wie Andre schwinden, die ihm hold geneigt:

Wenn die Natur, die Herrscherin der Welt,
Im Fürderschein Dich zurückbehält,
So thut sie’s nur, zu zeigen ihr Geschick,
Der Zeit zur Schmach, zum Leid dem Augenblick.

Doch fürchte sie, Du Schoßkind ihrer Freude!
Sie hält Dich noch, doch endlich heißt es, scheide!
Die Rechnung, ob auch spät, will Tilgung haben,
Und diese ist: sie werden Dich begraben.

In Übersetzungen von Ferdinand Adolph Gelbcke

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