Sonett 153 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Cupido schlief, die Fackel neben sich:
ein Mädchen der Diana kam zur Stelle,
Ergriff des Liebesgottes Fackel, schlich
Davon und löschte sie in kühler Quelle.

Da ward die Quelle von der heil’gen Glut
Der Lieb’ erwärmt, und ist noch heut’gen Tages
Ein Heilquell, gegen böse Übel gut,
Gesucht, erprobt von Kranken jeden Schlages.

Doch neu entflammte den erloschnen Brand
Der Knab an Liebchens Augen und berührte
Mir so die Brust! Ins Bad ward ich gesandt,
weil ich im Herzen krank. Doch ach! ich spürte

Noch Heilung nicht! das Bad, das mir soll taugen,
Cupido’s Liebeszünder sind es – Liebchens Augen.

In Übersetzungen von Ferdinand Adolph Gelbcke

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