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Sonett 82 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Du bist ja meiner Muse nicht vermählt,
So steht Dir frei mit Gnadenblick zu lohnen
Die Dichter, die zum Thema Dich erwählt,
Die Dichter und die Dedicationen:

Denn reich an Schönheit, reicher an Verstand,
Erwogest Du, Dein Lob so recht zu feiern
Sei ich zu schwach, und hast den Blick gewandt
Auf jüngres Volk, auf modischere Leiern.

Warum auch nicht! Doch wenn erschöpft sie haben
Den Bombast der Rhetorik, möge dann
Ein wahrhaft Wort Dich wahrhaft Schönen laben,
So wie ein wahrer Freund es reden kann.

Die grobe Schminke paßt doch nur für Wangen,
Die blutlos sind, — die Deinen aber prangen.

In Übersetzungen von Ferdinand Adolph Gelbcke

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