Архив рубрики: sonetten

Sonett 148 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Ach! was für Augen setzte Lieb’ mir ein, Auf deren Treu ich kann so wenig bauen! Wie? oder sollte schuld mein urtheil sein, Das falsch entscheidet, wo sie richtig schauen? Ist schön, was meine Augen staunend sehn, Was meinen Andre … Читать далее

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Sonett 147 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Dem Fieber gleich ist meine Lieb’, erpicht Auf Alles, was die Krankheit unterhält; Verbotne Nahrung, andre will sie nicht, Nur die ist’s, die dem kranken Gaum gefällt. Vernunft, der Arzt der Liebe, ärgerlich, Daß seine Vorschrift er befolgt nicht sah, … Читать далее

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Sonett 146 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Du arme Seele, Mittelpunkt dem Staub, Dem sündigen, und doch sein Narr und Fröhner! Was darbst Du drinnen, wirst des Hungers Raub Und schmückt das Haus von außen schön und schöner? Warum für kurze Frist verschwendest Du Auf dies gebrechliche … Читать далее

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Sonett 145 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Ihr mund, den Amor selber schönte, Sprach dieses Wort zu mir: „Ich hasse“ – Zu mir, der ihre Lieb ersehnte. Do da sie sah, daß ich erblasse, Zog Mitleid in ihr Herz und schweigte Die Zunge, die ja doch für … Читать далее

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Sonett 144 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Zwiefacher Liebe Lust und Leid ich trag’ Und zweier Geister Walten fühl’ ich immer. Der gute ist ein Mann, schön wie der Tag, Der bös’ ein Weib von düstrem Schein und Schimmer. Zur Hölle mich zu treiben, lockt das Weib … Читать далее

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Sonett 143 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Wie eine Hausfrau, die bemüht, das Huhn, Das ihr entflogen, wieder einzufangen, Ihr Kind zur Erde setzt und eilig nun Dem Thiere folgt mit heftigem Verlangen; Indeß das Kind, das sich verlassen sieht, Mit lautem Schreien nach der mutter jaget, … Читать далее

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Sonett 141 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Fürwahr, nicht meine augen lieben Dich, Die mancherlei an Dir zu tadeln fänden; Mein Herz, rotz ihres Tadels, liebt für sich, Was sie auch sehn, es muß zu Dir sich wenden. Nicht Deiner Stimme Laut entzückt mein Ohr, Nicht reizt … Читать далее

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Sonett 140 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Sei weise, wie Du grausam bist, und quäle Geduld, die schweigende, nicht gar zu arg; Daß Qual nicht Worte leih’, und ich erzähle, Was ich, Du Unbarmherz’ge, still verbarg. Könnt’ ich Dich klugheit lehren, würd’ ich sagen: Sprich mir von … Читать далее

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Sonett 139 — Ferdinand Adolph Gelbcke

O wolle nicht, daß ich auch noch vertheid’ge Dein Unrecht, wenn Du hart und grausam bist! Nicht mit den Augen, mit dem Mund beleid’ge; Macht gegen Macht, doch tödte nicht durch List. Sag’ mir, Du liebst wen anders, aber blicke, … Читать далее

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Sonett 138 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Schwört Liebchen mir, daß sie voll Wahrheit sei, Ich glaubt’s, obwohl ich sicher weiß, sie lügt, Damit sie mein’, ich käme jung vom Ei Und wisse noch nicht, wie die Welt betrügt. Nur aus dem Grunde, daß sie jung mich … Читать далее

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