Архив метки: shakespears deutsche ubersetzung

Sonett 154 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Der kleine Liebesgott lag einst im Schlaf, Die loh’nde Herzensfackel neben sich; Ein keuscher Nymphenchor den Schläfer traf Auf seinem Weg. Mit Händen, zimperlich, Entwand die Schönste ihm den Feuerbrand, Der so viel treue Herzen schon verzehrt: So ward im … Читать далее

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Sonett 153 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Cupido schlief, die Fackel neben sich: ein Mädchen der Diana kam zur Stelle, Ergriff des Liebesgottes Fackel, schlich Davon und löschte sie in kühler Quelle. Da ward die Quelle von der heil’gen Glut Der Lieb’ erwärmt, und ist noch heut’gen … Читать далее

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Sonett 152 — Ferdinand Adolph Gelbcke

In Untreu hab’ ich Dich geliebet, wiß, Doch Du brachst zweimal, was Du erst geschworen: Der Eh’ Gelübt’, der neue Bund zerriß, In neuem Haß ging neue Lieb’ verloren. Doch schmäh’ ich Dich um zweier eide Bruch, Der ich wohl … Читать далее

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Sonett 151 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Zu jung ist Lieb’ und weiß nichts von Gewissen, Gewissen aber ist der Liebe Kind. Drum Nachsicht, liebes Herz! Du solltest wissen, Daß meine sünden Dein Verschulden sind. Denn wie Du mich verführst, muß ich verführen Mein edler Theil zu … Читать далее

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Sonett 150 — Ferdinand Adolph Gelbcke

O, wer verlieh Dir diese Zaubermacht, Die mir das Herz beherrscht, die Kraft zerbricht, Zu Täuschern meine treuen Augen macht, Mich schwören läßt, den Tag entstell’ das Licht? Wo hast Du diese Sündenanmuth her, In Deinen schlimmsten Thaten diese Kraft … Читать далее

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Sonett 149 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Ich liebte Dich, Du Unbarmherz’ge nicht, Und bin doch wider mich mit Dir verschworen? Mein eigner Quäler, Sklav’ in Deiner Pflicht, Hab’ ich um Dich mich selber ganz verloren. Wer haßte Dich und dürfte Freund mir sein? Wem zürntest Du, … Читать далее

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Sonett 148 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Ach! was für Augen setzte Lieb’ mir ein, Auf deren Treu ich kann so wenig bauen! Wie? oder sollte schuld mein urtheil sein, Das falsch entscheidet, wo sie richtig schauen? Ist schön, was meine Augen staunend sehn, Was meinen Andre … Читать далее

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Sonett 147 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Dem Fieber gleich ist meine Lieb’, erpicht Auf Alles, was die Krankheit unterhält; Verbotne Nahrung, andre will sie nicht, Nur die ist’s, die dem kranken Gaum gefällt. Vernunft, der Arzt der Liebe, ärgerlich, Daß seine Vorschrift er befolgt nicht sah, … Читать далее

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Sonett 146 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Du arme Seele, Mittelpunkt dem Staub, Dem sündigen, und doch sein Narr und Fröhner! Was darbst Du drinnen, wirst des Hungers Raub Und schmückt das Haus von außen schön und schöner? Warum für kurze Frist verschwendest Du Auf dies gebrechliche … Читать далее

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Sonett 145 — Ferdinand Adolph Gelbcke

Ihr mund, den Amor selber schönte, Sprach dieses Wort zu mir: „Ich hasse“ – Zu mir, der ihre Lieb ersehnte. Do da sie sah, daß ich erblasse, Zog Mitleid in ihr Herz und schweigte Die Zunge, die ja doch für … Читать далее

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